Satzung

Fischereiverein Streamer 90 e.V.

Verein der Fischwaid und
zum Schutze der Gewässer und Natur


-Satzung v. 01/09-


§1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen "Fischereiverein
Streamer 90 e.V." (Zusatz: "Verein der Fischwaid
und zum Schutze der Gewässer und Natur ").
Er hat seinen Sitz in Erfurt und ist in das Vereinsregister
unter der Nummer "266" eingetragen.
Er ist Mitglied des Thüringer Landesangelfischereiverbandes
(TLAV) und erkennt dessen Satzung an.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§2 Zweck des Vereins
Der Verein ist ein Zusammenschluß von Anglern,
die sich zum Ziel setzen, das waidgerechte Angeln
zu verbreiten und zu verbessern und verfolgt
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte
Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in
erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige
Zwecke verwendet werden.. Die Mitglieder erhalten
keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es
darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck
des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt
werden.
Der Verein ist politisch, rassistisch und konfessionell neutral.
Seine wichtigsten Aufgaben sind:
(1) Hege und Pflege der Fischbestände in den
Vereinsgewässern,
(2) Gesunderhaltung der Gewässer und deren
Fischbestände,
(3) Erhaltung und Pflege der die Gewässer
umgebenden Natur,
(4) Förderung der waidgerechten Angelfischerei
sowie des Gemeinschafts- und Vereinslebens,
(5) Förderung der Vereinsjugend.


§3 Aufnahme von Mitgliedern
Mitglied kann werden, wer das 8. Lebensjahr
vollendet hat.
Mitglieder vor Vollendung des 16. Lebensjahres
gehören der Jugendgruppe des Vereins an.
Als fördernde Mitglieder, die das Angeln nicht
betreiben, können volljährige Personen
aufgenommen werden. Die Aufnahme erfolgt auf
Antrag durch Beschluß des Vorstandes.


§4 Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
a) durch Austritt
Er kann jederzeit durch eine schriftliche Erklärung
dem Vorstand gegenüber erfolgen. Geschieht er
nicht zum Ende eines Geschäftsjahres, hat
das Mitglied Beiträge und sonstige Leistungen für
das laufende Jahr voll zu entrichten.
b) durch Ausschluß
Er kann erfolgen, wenn ein Mitglied
- gegen die Regeln der Satzung, gegen anerkannte
Regeln der Fairnis und gegen Sitte und Anstand
grob verstoßen hat,
- wenn er das Ansehen und die Interessen des
Vereins schwer geschädigt hat,
- wenn es wegen eines Fischereivergehens
rechtskräftig verurteilt worden ist,
- wenn es gegen fischereiliche Vorschriften des
Vereins verstoßen oder dazu Beihilfe geleistet hat,
- wenn es innerhalb des Vereines wiederholt und
erheblich Anlaß zu Streit und Unfrieden gegeben
hat,
- wenn es trotz Mahnung und ohne hinreichende
Begründung mit seinen Beiträgen und sonstigen
Verpflichtungen in Verzug ist.
Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand.
Dem betroffenen Mitglied muß vorher rechtlich
Gehör gewährt worden sein.
Gegen die Entscheidung ist die Anrufung der
nächsten Mitgliederversammlung möglich.
Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle
Ämter und Rechte im Verein.
Geleistete Beiträge werden nicht zurückgezahlt. Ein
Anteil am Vereinsvermögen besteht nicht.
Vereinspapiere, Vereinsabzeichen und dergleichen
sind ohne Ersatz zurückzugeben.


§5 Beiträge
Die Hauptversammlung beschließt
Zusammensetzung und Höhe der jährlichen
Mitgliedsbeiträge.
Sie sind in voller Höhe im voraus
(zur Kassierungszeit) zu entrichten.
Die Rechte der Mitglieder ruhen, falls fällige
Beiträge oder sonstige geldliche Verpflichtungen
nicht beglichen bzw. belegt werden können.


§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Alle Mitglieder sind berechtigt
- an den Versammlungen und an den
Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen,
- alle vereinseigenen Anlagen zu benutzen,
- durch jährlichen Erwerb der Verbundkarte des
TLAV, die dort aufgeführten Gewässer
waidgerecht zu befischen.
Die Mitglieder sind verpflichtet:
- Zweck und Aufgaben des Vereins und dessen
Beschlüsse zu erfüllen,
- das Angeln nur im Rahmen der gesetzlichen
Vorschriften und der festgelegten Bedingungen
auszuüben,
- zur Betreibung der Angelfischerei in Vereins- und
Verbandsgewässern nachfolgende gültigen
Fischereipapiere mit sich zu führen:
Fischereischein, Fangbuch(Fischerei-
Erlaubnisschein) und Mitgliedsbuch.
- sich den Aufsichtspersonen und Fischereiaufsehern
auf Verlangen auszuweisen
und deren Anordnungen zu befolgen,
- die fälligen Mitgliedsbeiträge pünktlich abzuführen
und sonstige beschlossene Maßnahmen zu
erfüllen,
- an der Hauptversammlung
(Jahresendversammlung) teilzunehmen.
Mitglieder haben das Recht, eine ruhende
Mitgliedschaft für den Zeitraum von 1 bis 2 Jahren
zu beantragen. Die Beiträge sind jedoch in der
Höhe, wie von der Mitgliederversammlung
beschlossen, zu entrichten.


§7 Disziplinarstrafen
Statt eines Ausschlusses kann der Vorstand
erkennen auf:
a) zeitweilige Entziehung von Vereinsrechten oder
der Anglererlaubnis in allen oder nur in
bestimmten Vereinsgewässern,
b) Zahlung von Geldbußen,
c) Verweis mit oder ohne Auflage,
d) Verwarnung mit oder ohne Auflage.
Gegen Entscheidungen nach a) und b) ist die
Anrufung der Mitgliederversammlung möglich.


§8 Organe des Vereines, Vereinsleitung
Organe des Vereins sind
1. der Vorstand,
2. die Mitgliederversammlung.
zu 1.
Der Vorstand umfasst mindestens nachfolgende
Ämter:
- 1. Vorsitzender
- 2. Vorsitzender
- Schatzmeister
- Gewässerwart
Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der 1. und der
2. Vorsitzende.
Diese sind jeweils einzelvertretungsberechtigt.
Der Vorstand entscheidet über alle Angelegenheiten
des Vereins, soweit nicht nach der Satzung oder
zwingenden gesetzlichen Bestimmungen anderen
Organen dieses vorbehalten ist.
Der 1.Vereinsvorsitzende überwacht die
Geschäftsführung der übrigen Vorstandsmitglieder.
Alle Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, bei der
Erledigung der Vereinsobliegenheiten mitzuwirken.
Die tatsächliche Geschäftsführung muss auf die
ausschließliche und unmittelbare Erfüllung des
steuerbegünstigten Zweckes gerichtet sein.
Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die
Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren
gewählt. Sie bleiben bis zur nächsten gültigen Wahl
im Amt. Die Sitzungen des Vorstandes werden
durch den 1., in seiner Verhinderung durch den 2.
Vorsitzenden einberufen. Sie ist beschlußfähig,
wenn mindestens 3 Mitglieder des Vorstandes,
darunter einer der beiden Vorsitzenden, anwesend
sind.
zu 2:
In jedem Kalenderjahr muß in den ersten drei
Monaten eine Mitgliederversammlung
(Hauptversammlung) stattfinden. Sie wird
einberufen vom 1. bzw. 2. Vorsitzenden mit einer
Frist von einem Monat. Die Einladung muß die
Tagesordnung enthalten. Sie hat schriftlich zu
erfolgen. Unter anderem gehört zu den Aufgaben
dieser Mitgliederversammlung:
1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
sowie des Berichtes der Kassenprüfer,
2. die Entlastung des Vorstandes,
3. nach Ablauf der Wahlperiode die Wahl der
Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer,
4. die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages
und Festlegung des Jahresbeitrages,
5. Satzungsänderungen zu beschließen,
6. Entscheidungen über Anträge des Vorstandes
oder der Mitglieder, über Berufungen gegen
Entscheidungen des Vorstandes bei Ausschlüssen
oder Disziplinarentscheidungen.
Zur Satzungsänderung (Punkt 5) ist eine Mehrheit
von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder
erforderlich.
Anträge von Mitgliedern müssen berücksichtigt
werden, wenn sie mindestens 2 Wochen vor der
Versammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden
eingegangen sind.
Der Vorstand muß eine Mitgliederversammlung
auch dann einberufen wenn
- ein Drittel aller Mitglieder die Einberufung
schriftlich unter Angabe von Gründen
beantragt;
- das Interesse des Vereins es erfordert.
Über alle Versammlungen sind Niederschriften
anzufertigen, die mindestens alle Anträge,
Beschlüsse und Wahlergebnisse beinhalten
müssen. Der 1. oder 2. Vorsitzende unterzeichnet
diese Niederschriften.


§9 Kassenprüfer
Die Kassenprüfer werden durch die
Mitgliederversammlung auf die gleiche Dauer wie
der Vorstand gewählt. Sie dürfen kein anderes Amt
im Verein bekleiden.
Ihre Aufgabe ist es, sich durch Stichproben von der
Ordnungsmäßigkeit der Kassen und Buchführung
zu überzeugen, am Jahresschluß eine eingehende
Prüfung der Bücher, Belege und des Jahresabschlusses
vorzunehmen und das Ergebnis der
Prüfung der Mitgliederversammlung vorzutragen.


§10 Auflösung des Vereins
Der Verein kann nur durch Beschluss einer dazu
einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst
werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von drei
Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich. Im
Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder
bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an die Stadt Erfurt, die es
ausschließlich und unmittelbar für die Förderung der
Landschaftspflege zu verwenden hat.


-Satzung v. 01/09-